Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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2003

Presse


Die BZ berichtet am Dienstag, dem 25. November 2003

Konzert in der Kirche - Liederbogen im Zeichen der Vergänglichkeit
Der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg bot einen einfühlsamen Vortrag unter Leitung von Günter Enßlin und überzeugte vor vollbesetzten Reihen MALSBURG-MARZELL/VOGELBACH (raw).

Nicht nur ein Hörgenuss erster Güte, sondern auch Balsam für Herz und Seele bot am Ewigkeitssonntag das Konzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg in der voll besetzten Vogelbacher Kirche. Ganz bewusst bot der Chor einen Kontrast zu den schnellen Zeitläufen und gegen das Cool-Sein. Damit traf er den Nerv der Zuhörer, die sich mit viel Applaus bedankten.

Besinnliches und Nachdenkliches standen auf dem Programm, kurzweilig wechselten Gesang und Gedichte, letztere vorgetragen von Dirigent Günter Enßlin. So stand der einleitende Teil unter Suche nach dem Sinn des Lebens.

Enßlin zitierte Goethe: "Schicksal des "Menschen, wie gleichst du dem Wind!", gefolgt vom Chor: "Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücket?" (Komposition Franz Schubert), "Suchst du den 'Frieden' - die Erde hat ihn nicht", "Und fragst du die Wolken, warum es muss alles so sein?"



Der Männergesangverein Malsburg-Vogelbach beeindruckte
mit seinem Konzert am Sonntag nachhaltig.
FOTO: WAGNER


Der zweite Teil war dem Thema Vergänglichkeit gewidmet. Einfühlsam erklangen "Der träumende See" (Robert Schumann) und "Die alte Mühle". Glänzen konnte Georg Scheidler als Solist im irischen Volkslied "Einsame Rose". Im von Wehmut durchzogenen "Die Dämmerung fällt" wurde auch das Welken und Sterben sichtbar.

"Die längste Reise ist die Reise nach Innen" und "Die Mitte der Nacht ist der Anfang des Tages, die Mitte des Leids ist der Anfang des Lichts," sprach Enßlin überleitend zu "Die Nacht", das der Chor dem Vorsitzenden Rudi Asal und Fritz Weltin widmete, der über 50 Jahre im Chor gesungen hat. Es folgten "Wanderers Nachtgebet" und "Tebie Moem", ein altrussischer Kirchengesang, der schlicht die Bedeutung "Wir beten zu dir, lieber Gott" dynamisch wiederholt. "Näher, mein Gott, zu dir," ließ Enßlin am Ende mitsingen.

"Heimet isch nit numme Ärde - Heimet isch au änedra" von Frank Dietsche rezitierte der Dirigent und spannte somit den Bogen zum Tod: "Heimkehr" (Hoffmann von Fallersleben), "Way down", ein Spiritual auf Deutsch und das ergreifende "Schäfers Sonntagslied". Branco Kovacic brillierte als Solist in der russischen Volksweise "Abendglocken". Mit der Zugabe "Handwerkers Abendgebet" erfreuten der Chor und der Dirigent als Solist die dankbaren Zuhörer.



Das OV berichtet am Dienstag, dem 16. Juni 2003

Chorgesang unterm neuen Zeltdach
Riesenandrang beim Platzkonzert im Käsacker / Männergesangverein begeistert Publikum Malsburg-Marzell (kn).

Als "Riesenrenner" erwies sich auch dieses Jahr wieder das Platzkonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg.auf dem Anwesen von Fritz Weltin.

Nicht nur aus der Gemeinde kamen die Besucher, auch aus Sitzenkirch und Kandern und der weiteren Umgebung fanden sich viele Freunde des Chorgesangs und volkstümlicher Unterhaltung ein. Erstmals fanden die vielen Besucher auch in einem vereinseigenen Zeltanbau Platz, der in den letzten Monaten hergestellt und nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

So konnte Gesangvereinsvorsitzender Rudi Asal beim Festanlass auch mehrere Gönner und Helfer mit auszeichnen, welche erst die Herstellung des massiven Holzgerüsts durch Spenden oder Mitarbeit ermöglicht hatten, so an erster Stelle Bernhard Schultheiß, der das Holz zur Verfugung gestellt hatte, weiter Markus Schleith als Organisator der Arbeiten sowie Manfred Wetzel, Ewald Kinzler, Fritz Weltin und Nieke. Allerdings waren allein schon aus Platzmangel auch Plätze im Freien durchaus gefragt. Dirigent Günther Enßle erfreute mit seiner Sängerschar bei mehreren Auftritten mit einem harmonisch vorgetragenen Strauß volkstümlicher Melodien, Sonderapplaus gab es wieder für den Solisten Branco Kovacic. Zum Erfolg des Abends trug auch wesentlich der Eisenbahner Musikverein Weil mit seinem Dirigenten Dieter Merker bei, der mit seinen schwungvollen Melodien genau den Geschmack des Publikums traf,

Im Januar wird sich der Männerchor mit einem Gastspiel in Weil für diesen gelungenen Auftritt revanchieren. Alle Hände voll zu tun hatten die Helfer, die gleich mehrfach Nachschub ordern mussten. Im September steht ein weiteres Platzkonzert des Chors bei Fritz Mäder in Malsburg auf dem Programm.



Der Männerchor Vogelbach-Malsburg und der Eisenbahner Musikverein Weil begeisterten ihre Zuhörer.
Foto: Kanmacher





Die BZ berichtet am Dienstag, dem 3. Juni 2003

Lieder mit Gefühl und Heimatklang
Eindrucksvolles Maikonzert des Männergesangvereins / Reverenz an Sänger Fritz Weltin / Akzente durch die Jugend MALSBURG-MARZELL (raw).

In einem familiären Rahmen ging das kurzweilige Maikonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg im voll besetzten Bürgerhaus Edenbach über die Bühne. Einleitend erinnerte der Vorsitzende Rudi Asal an die Reise nach Kanada und in die USA 2002, wo der Chor auch auftrat "Love me tender", der legendäre ,,Elvis"-Hit, stand daher am Anfang des Gesangsabends unter dem Motto "Gefühl, Rhythmus, Sprache und Heimat".

Dirigent Gunther EnBle verwies humorvoll auf die Schwierigkeiten mit der Mehrsprachigkeit und wie der Alemanne als erste Fremdsprache nHochdiitsch" lernen muss. Kann Mundart Hürden überwinden? Ist Sprache Barriere? Von Barrieren war nichts zu spüren an dem Abend, auch wenn der Chor am liebsten alemannisch sang. Schon mit dem beschwingten "Freude am Leben", einer slowenischen Volksweise, kam Stimmung auf. Es folgten "In der Fremde", der "Liebesscherz" und "Glocken der Heimat".

Nun kam der gemischte Jugendchor, deutlich den Kinderschuhen entwachsen, wie auch der sangliche Anspruch der Jugend bewies: Zuerst trugen die Teens "Ein Mann, der sich Kolumbus nannt" vor, um dann den Übergang in die nächste Altersstufe mit "Zum Tanze da geht ein Mädel" zu unterstreichen.


Auf Sprache, Rhythmus und Gefühl kam es dem Männergesangverein Vogelbach-Malsburg
unter Leitung von Günter EnBle bei seinem Maikonzert im Bürgerhaus Edenbach an.
FOTO: WAGNER

Dirigententochter Nicole Enßle stärkte mit der Querflöte die Stimmen, während der Nachwuchs mit einem Lied über die Reise der Sonne um die Erde und mit "Über sieben Brücken musst du gehn" sein Können untermauerte.

"Spracharten" ("Anderscht schwätzt me anderwittig") und das von einem Doppelquartett gefühlvoll vorgetragene Volkslied "Ich weiß nicht, was solll es bedeuten", auch bekannt unter "Loreley", "Nun leb wohl du kleine Gasse" und das Madrigal "Riport' a me" bildeten den mittleren Block des Abends, der unterbrochen wurde von drei Mädchen, die zum Hit "Fighter" einen Tanz aufführten und einen jugendlichen Akzent setzten.

Auch der Spaß für die "Großen" kam nicht zu kurz. "Ich trage Feinripp" pries die Vor- und Nachteile in allen Lebenslagen der seit Generationen bewährten Unterwäsche.

Wieder ruhiger wurde es im letzten Block des Abends, der das für jeden unerlässliche Abschiednehmen besang. "Abschiedslied", das "Heimatlied", "Die alte Mühle" und "Sing mit uns" wurden für Fritz Weltin aus Käsacker die letzten Lieder, bei denen er als aktiver Sänger auf der Bühne stand.

Das Ehrenmitglied stand seit über 50 Jahren mit dem Gesangverein auf der Bühne, hat über 50 Sängergläser für fleißigen Probenbesuch erhalten und in schwierigen Jahren, als der Verein immer weniger Sänger zählte, warb Weltin mit viel Zeitaufwand neue Mitglieder, um den Verein am Leben zu halten. Mit seinem Wunschlied "Heilig Heimatland" verabschiedeten sich die Sänger sichtlich bewegt mit ,,Vielen Dank und auf Wiedersehen".




Das OV berichtet am Dienstag, dem 3. Juni 2003

Sprache der Musik wird überall verstanden
Gewinnendes Frühlingskonzert des Männerchors Vogelbach-Malsburg Malsburg-Marzell (raw).

Im gemütlich-familiären Rahmen ging das kurzweilige Maikonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg im voll besetzten Bürgerhaus Edenbach über die Bühne. Einleitend erinnerte Vorsitzender Rudi Asal an die letztjährige Kanada- und USA-Reise, während dieser der Chor einige Auftritte hatte.

"Love me tender" , durch Elvis Presley bekannt geworden, stand daher ganz am Anfang des Abends, der unter dem Motto "Gefühl, Rythmus, Sprache und Heimat" stand. Dirigent Günther Enßle verwies humorvoll auf die Schwierigkeiten mit der Mehrsprachigkeit und wie der Alemanne als erste Fremdsprache hochdütsch lernen muß. Kann Mundart Hürden überwinden? Ist Sprache Barriere ?

Von Barrieren war nichts zu spüren, auch wenn der Chor dann lieber in Alemannisch und Deutsch sang. Schon mit dem beschwingten "Freude am Leben" kam richtig Stimmung auf. Es folgten "In der Fremde", der "Liebesscherz" und "Glocken der Heimat".



Der Auftritt des gemischten Jugendchors war eine aparte Bereicherung
des Maikonzerts des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg
Foto: Regina Wagner

Danach kam der gemischte Jugendchor, deutlich den Kinderschuhen entwachsen, wie auch der gesangliche Anspruch der Jugend bewies: Zuerst trugen die Teens "Ein Mann, der sich Kolumbus nannt" vor, um dann den Übergang in die nächste Altersstufe mit "Zum Tanze da geht ein Mädel" zu unterstreichen. Dirigententochter Nicole Enßle flankierte mit der Querflöte die Stimmen, während der Nachwuchs mit einem Lied über die Reise der Sonne um die Erde und "Über sieben Brücken musst du gehn" sein Können zeigte.
"Spracharten" (Anderscht schwätz me anderwittig), Text von Hermann Burte und das von einem Doppelquartett wunderschön vorgetragene Loreleylied "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" ,"Nun leb wohl du kleine Gasse" und das Madrigal "Riport' a me" bildeten den mittleren Konzertblock, der wiederum unterbrochen wurde von drei Maidli aus der Jugend, die zum aktuellen Hit "Fighter" einen Tanz aufführten. So zeigte auch ein etablierter Verein in der Gemeinde Toleranz gegenüber dem Nachwuchs.

Als Klamaukeinlage pries "Ich trage Feinripp" die Vor- und Nachteile in allen Lebenslagen der seit Generationen bewährten, aber je nach dem mehr oder weniger praktischen Unterwäsche.

Wieder ruhiger wurde es im Schlussteil, der das für jeden unerlässliche Abschiednehmen besang. "Abschiedslied", das "Heimatlied", "Die alte Mühle" und "Sing mit uns" wurden für Fritz Weltin aus Käsacker die letzten Lieder, bei denen er als aktiver Sänger auf der Bühne stand.


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