Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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2005

Presse



Außergewöhnliches Hörerlebnis
Kirchenkonzert des Männerchors Vogelbach-Malsburg / Auf 30 Aktive angewachsen Malsburg-Marzell (kn).

Zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis, bei dem der Männerchor Vogelbach-Malsburg Andacht und Wohlklang harmonisch vereint präsentierte, wurde aufs Neue das Konzert am Sonntagabend in der Vogelbacher Kirche.
Lied-, Orgel- und Wortbeiträge ergänzten sich hervorragend und wohl alle Besucher waren am Ende des Konzerts beeindruckt.
Schon eine Viertelstunde vor Beginn war der Kirchenraum fast voll besetzt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Markus Schleith führte Dirigent Günther Enßle durch das Programm. Dass die Sängerschar mittlerweile auf 30 Aktive angewachsen ist, kann nicht zuletzt als Beleg für die engagierte Arbeit gewertet werden und unterstreicht den Stellenwert des Chors in der Gemeinde.
Tod und Gedanken zum Abschied, wie Enßle sie in einem Gedicht des "Breite- Lieseli" fand, bestimmten den Beginn mit den Liedern "Und fragst du die Wolken'' und "Wohin soll ich mich wenden" von Franz Schubert. Es folgten, gespielt von Werner Turowski auf der Kirchenorgel, Improvisationen zu bekannten Kirchenliedern. Glücklich kann sich der Chor schätzen, mit dem Bariton Branko Kovacic einen Solisten in seinen Reihen zu haben, der mit der Weise "Lasst mich gehen" ein Lied meisterhaft darbot, das früher auch noch in den Gesangbüchern zu finden war.
In kleiner Chorbesetzung folgte die "Ode an Gott" das "Sanctus" war ein weiterer Beweis für geschlossenen und harmonischen Chorklang und dynamische Diktion. Noch einmal bewies Werner Turowski mit Klangvariationen mit der Orgel zu "Sollt ich meinem Gott nicht singen" Musikalität und Können, volkstümlich und ergreifend erklang "Schäfers Sonntagslied", begeistert ging das Publikum mit beim Spiritual "Way down", mit beeindruckender Klangfülle interpretiert erklangen die Lieder "Frieden", "Jahr kommen" "Glocken der Heimat" und "Sonntag ists heut".
" Heimet isch nit numme d' Erde,Heimet isch au äne dra!" Mit diesen Zeilen von Frank Dietsche fand Enßle den Übergang zur irischen Weise "In der Fremde", nochmals in kleiner Besetzung erklang das "Abendlied". Die dankbaren Zuhörer belohnten die Sänger mit großem und verdientem Beifall.



Zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis machte der Männerchor Vogelbach-Malsburg
mit seinem Dirigenten Günther Enßle das Konzert am Sonntagabend in der Vogelbacher Kirche.
Foto: kn




Melodiöse Huldigungen an "Wein, Weib und Gesang''
Männerchor Vogelbach-Malsburg beschreitet neue Wege Malsburg-Marzell (kn).

Immer für eine Überraschung gut ist der Männerchor Vogelbach-Malsburg, der sich beim Frühjahrskonzert stimmlich in Bestform zeigte und bei der Präsentation seiner Vorträge neue Wege beschritt.
Hervorragender Mitgestalter war zudem der Gemischtchor ,,Liederkranz" Holzen. Motto des dreistündigen Programms war ,,Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, bleibt ein Narr sein
Leben lang! " Das wurde nicht nur in den Liedern verdeutlicht, sondern auch in heiteren alemannischen und hochdeutschen Gedichten und Lebensweisheiten.
Hebels "Ne Gsang in Ehre"(Chorsatz: Christian Spohr) war ein idealer Einstieg und nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Markus Schleith folgten stimmkräftig und harmonisch vorgetragene Trink- und Weinlieder, so "Auf euer Wohl" (Satz: Dieter Frommelt), "Lieber Wein statt Wasser" (Alfons Burkhard) sowie "Beim Wein am schönen Rhein" (Chorsatz J.W. Scharf), das zum Mitschunkeln animierte.
Der "Extrachor" der "Ü50"-Sänger präsentierte sogar sitzend auf der Bühne, und da Singen bekanntlich durstig macht, mussten die Kehlen während der Vorträge auch ,,geölt" werden,
Hirschenwirtin Britta Rosskopf kam plötzlich als ,,Retterin in der Not" auf die Bühne und sorgte für kühlen Trunk und Auflockerung des Programms, das dann durch Feueralarm kurz unterbrochen wurde, bevor das Lied
"Ein Bier" dem Gerstensaft huldigte und mit ,,Mein Heimatdorf', dem "Badnerlied" und dem "Bundeslied" abschließend noch der engeren und weiteren Heimat die Reverenz erwiesen wurde.
Unter der Leitung von Werner Schenk boten dann die Holzener Sängerinnen und Sänger eine breitgefächerte
Auslese moderneren Liedguts. Sie eröffneten ihre Vortragsfolge mit Liebesliedern und zeigten sich nach der Pause mit Werner Schenk am Klavier temperamentvoll mitreißend in Wenn "Zigeuner Hochzeit machen", "Eseltreiber" und "Schwarzwaldgeist". Zwischendurch genossen auch sie ein auf der Bühne gereichtes ,.Achteli" und mit dem bekannten Ohrwurm "Lollipop" gewährten sie die stürmisch geforderte Zugabe. Viel Beifall erhielt auch Holzens Dorfpoet Fritz Barny für seine Verse.
Die schöne "Julia" besangen dann. zum Auftakt des zweiten Programmteils die jüngeren Sänger des Veranstalters. Fein und differenziert vorgetragen folgten das Madrigal "Riport' a he" sowie dir ansprechend und
klangschön interpretierten volkstümlichen Lieder ,,Margaret", "Alle Liebe dieser Welt" und das elsässische Scherzlied ,,Wenn ich noch ledig wär". Abschließend bot der Chor noch die Humoreske "Zottelmarsch" als fast "echt" klingende Blaskapelle.
Thomas Wengert spielte danach zum Tanz auf.



Eindrückliche Vortragsleistungen bot der Männerchor Vogelbach-Malsburg
mit seinem Dirigenten Günther Enßle.
Foto: Kanmacher




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