Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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2009

Presse




Aus Notlösung wurde "Liebesbeziehung"
Günther Enßle 25 Jahre Dirigent beim Männerchor Vogelbach-Malsburg

Malsburg-Marzell (kn). Das traditionelle Kirchenkonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg wurde für die zahlreichen Besucher in der Vogelbacher Kirche am Sonntagabend wieder zu einem Hörerlebnis. Der Chor aus der Berggemeinde präsentierte seine Liedvorträge unter der Leitung seines Dirigenten Günther Enßle mit eindrücklicher Klangschönheit, Lied- und Wortbeiträge ergänzten sich hervorragend. So bot der Konzertabend auch den würdigen Rahmen für die Ehrung von Günther Enßle, der seit 25 Jahren den Chor leitet.

Als im November 1984 Siegfried Schneider, der engagierte Dirigent aus Niederweiler verstarb, stand der Chor vor der Frage, sein traditionelles Weihnachtskonzert abzusagen oder nach einem "Interimsdirigenten" zu suchen. Dem damaligen Vorsitzenden Otto Moos und Jürg Dörflinger gelang es dann, Günther Enßle, profilierter Dirigent von Musikkapellen, für die zeitweilige Chorleitung zu gewinnen. Schon beim gelungenen Adventskonzert und nun bis heute gab daraufhin Günther Enßle für die Sänger immer den "richtigen Ton" an.
So beurteilte auch Dieter Kassa (Neuenburg), Ehrenpräsident des Untermarkgräfler Sängerbundes, der die Ehrung vornahm, die Dirigententätigkeit von Günther Enßle als große "Erfolgsgeschichte". Aus der "Chordirigier-Notlösung" sei über die Jahre eine starke Beziehung, ja sogar eine "echte Liebesbeziehung" geworden. Der Chor lebe und singe erfolgreich, bemerkenswert sei der Zuwachs an jungen Sängern.
Kassa erinnerte an viele Höhepunkte während der Chorleiter-Tätigkeit von Enßle, so an das große Fest zum 75-jährigen Jubiläum, Konzertauftritte und Chorreisen. Immer wieder ist der Chor auch im Südwestfunk zu hören, die Chor-CD ist ein echter Renner.
Den Dank das Chors übermittelte vorsitzender Markus Schleith, der Günther Enßle und Gattin Susi zu einem Musical-Besuch nach Hamburg einlud. Bei der Ehrung des beliebten Dirigenten gab es dann "Standing Ovations" durch die Chormitglieder.

Dirigent Enßle mit dem Vorsitzenden Markus Schleith und Verbands-Ehrenpräsident Dieter Kassa.





Andacht und Wohlklang in Harmonie

Malsburg-Marzell (kn). Mit seinem Konzert in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Vogelbacher Kirche gelang dem Männergesangverein Vogelbach-Malsburg unter der Leitung von Günther Enßle wieder ein inhaltlich starker und musikalisch herausragender Konzertabend. In seinen Liedvorträgen präsentierte der Chor Andacht und Wohlklang harmonisch vereint, das Konzert wurde auch zu einem Abend der Besinnung und zugleich des Aufbruchs in die nahe Advents- und Weihnachtszeit.
Dirigent Günther Enßle führte mit besinnlichen Texten auch von den bekannten Mundartdichtern der Regio durch das Programm, das seine Sänger in beeindruckender Manier und mit spür- und hörbarer Freude am Singen und Gesang gestalteten. Dass es dem Dirigenten gelungen war, nach dem Jahreskonzert als erstem Höhepunkt den 30 Aktive zählenden Chor neu zu begeistern, zeigte sich schon im ersten Vortragsblock mit den Liedern "Harre meine Seele", "Forschen nach Gott" und "Wer nur den lieben Gott lässt walten".

Durch stimmlichen Wohlklang und deutliche Artikulation überzeugte der Chor auch im bekannten Lied "Die Kapelle" des Romantikers Conradin Kreutzer, besonders positiv auffallend die feinen klanglichen Abstufungen in "Kloster Grabow" von Carl Löwe. Dass es auch bei den jüngeren Sängern Akteure mit solistischem Talent gibt, bewiesen Frank Kreiter im Lied "Wo die Liebe lebt", Otto Groll schrieb den Chorsatz nach einem Spiritual, und Reinhard Winkler in "Glockengeläute". Das Publikum zollte nach zunächst gebannter Stille begeisterten Beifall, so dem Lied "Die Rose" und weiteren, speziell den vier Kirchen und ihren Glocken gewidmeten Vorträgen. So besang der Chor im Lied "Heimatglocken" von Billeter gefühlsstark die Heimat, im Lied "Wenn ich ein Glöcklein wär" brillierte der Dirigent selbst als Solist. Dazu gab es die unter Regie von Frank Kreiter, Günther Enßle, Michael Enzenross und Stefan Wetzel entstandene Bild- und Tonpräsentation.
Wohltuend abgerundet mit seiner beeindruckenden Klangfülle wurde von einem Chor das Konzert mit den Liedern "Jahre kommen, Jahre ziehen" und dem Abschiedslied "Abendfrieden".



Einen überzeugenden Auftritt bot der MGV Vogelbach-Malsburg.




Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
Männergesangverein Harmonie Eschelbach aus der Nähe von Sinsheim fühlte sich beim Gastspiel in Käsacker richtig wohl


Malsburg-Marzell (kn). Ganz sicher wurde beim Platzkonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg am Samstagabend im Ortsteil Käsacker der Grundstein einer neuen Sängerfreundschaft gelegt: Die Harmonie zwischen den Vogelbach-Malsburger Sängern, Chorleitung und Vorstandschaft mit den Sangesbrüdern vom Männergesangverein Eschelbach bei Sinsheim war für alle Konzertbesucher hör- und spürbar.
Dies wurde ganz besonders eindrücklich, als sich zum krönenden Abschluß des Konzerts mehr als 60 Sänger zu einem stimmgewaltigen Gesamtchor formierten und im Wechsel geleitet von Chorleiter Günther Enßle (Malsburg-Marzell) und Chordirektor Helmut Epp (Eschelbach) stimmliche Eintracht bewiesen. Zu den besonderen Momenten gehörte das im klangschön intonierten Lied von der "Rose von Burgund".

Schon zuvor hatte Andreas Matzker, Vorsitzender der mehr als 100 Jahre alten Harmonie Eschelbach, den Abend unter das Motto "Singen verbindet" gestellt.

Das Konzert im landwirtschaftlichen Anwesen des Ehrenmitglieds Fritz Weltin im Käsacker war für die Eschelbacher der krönende Abschluß ihres Vereinsausfluges gewesen. Markus Schleith, Vorsitzender des Vogelbach-Malsburger Männerchors, hatte dabei neue Qualitäten als Reiseleiter bewiesen, und unter anderem bei einem Besuch von Schloß Bürgeln und einer Weinprobe im Markgräflerland. Im wiederum voll besetzten Festzelt und den ebenfalls als Gast- und Zuhörerraum genutzten Weltischen Garagen herrschte wie erwartet "Dorffest-Stimmung", als die beiden bestens gelaunten Chöre mit ihren Liedvorträgen aufwarteten. Die schöne Heimat wurde besungen, das Badner Lied erklang und beide Chöre stellten ihr großes Repertoire an Wein- und Trinkliedern unter Beweis. Die Vogelbach-Malsburger stellten sich erstmals in ihren neuen, vom großen Gönner des Verein Hans Wechlin (Sitzenkirch) gesponserten blauen T-Shirt mit der Aufschrift "Vogelbach-Malsburg" - Do sin mir deheim" vor.
Es wurde auch kräftig geschunkelt und Günther Enßle erlaubte sogar ausnahmsweise Frauen das Mitsingen. Zu später Stunde traten die Gäste per Bus die Heimreise an: Zuvor hatte man Geschenke ausgetauscht und es herrschte keine Zweifel daran, dass man bald einmal die Vogelbach-Malsburger Sänger in Eschelbach begrüßen kann.


Andreas Matzker (links) und Markus Schleith
begründeten die neue Freundschaft.




Reinhard Orleth singt seit 60 Jahren
Ehrung verdienter Sänger in Malsburg

Malsburg-Marzell (kn). Der in jeder Hinsicht gelungene Konzertabend des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg bot den geeigneten Rahmen für die Ehrung verdienter und langjähriger Chormitglieder (wir berichteten). So konnte Dieter Kassa vom Untermarkgräfler Sängerverband Reinhard Orleth auszeichnen, der stolze 60 Jahre aktiver Sänger ist, Fritz Schweinlin huldigt 40 Jahre dem Chorgesang, Branko Kovacic, Peter Brauneis und Georg Scheidler sämtlich 25 Jahre.







Reinhard Orleth (v.l.) singt seit 60 Jahren und Fritz Schweinlin seit 40 Jahren. Beide wurden durch Dieter Kassa geehrt. Foto: kn






Dieter Schwald enthüllt Patenstein bei der Vogelbacher Sängerlinde

Bereits 2006 feierte der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg sein erstes Lindenfest in Vogelbach. Anlass dazu gab das Pflanzen einer Sängerlinde in der Ortsmitte. Nun hat sich das Bäumchen prächtig entwickelt, so dass man sich wieder einmal in dessen Nähe zum Feiern versammeln wollte.
Nach einem Gottesdienst in der Kirche enthüllte Bürgermeister Dieter Schwald bei der Sängerlinde einen sogenannten "Patenstein". Dieser war notwendig geworden, weil die alte Tafel, auf der jeder "Sängerlinden-Pate" verzeichnet war, starke Verwitterung aufwies. Gestiftet wurde der Stein von der Firma Kühndorf in Kandern, die Tafel mit den Namen spendierte Hans Wechlin aus Sitzenkirch. Bürgermeister Schwald (r.) nahm die schlichte Feier zum Anlass, dem Verein für die ansprechende Gestaltung des "Lindenplatzes" zu danken.
Die Sänger unter der Leitung von Günther Enßle umrahmten die schlichte Feier mit Liedvorträgen.
Das Lindenfest - es wurde zu einem richtigen Dorffest - wurde wegen der schlechten Witterung an den Vortagen beim Vogelbacher Feuerwehrheim gefeiert, wo die Sänger ein Zelt aufgebaut hatten und auch die Räume der Wehr zur Verfügung standen. Das musikalische Programm gestalteten der Musikverein Endenburg, der Männerchor Markgräflerland, der Gesangverein Liederkranz Holzen und die Gastgeber selbst. (kn/Foto: Kanmacher)





Huldigung an Gesang
Maikonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg

Malsburg-Marzell. Immer für Überraschungen gut ist der Männerchor Vogelbach-Malsburg. Die homogene, spürbar harmonische und engagierte Gemeinschaft sangesfreudiger Männer präsentierte sich beim traditionellen Maikonzert nicht nur stimmlich in bester Form, sondern ging auch bei der Präsentation des Programmes und der Liedvorträge neue Wege. Mit hervorragender Unterstützung durch den Männerchor aus Ehrenstetten wurde den zahlreichen Besuchern in der Stockberghalle ein äußerst kurzweiliger Konzertabend geboten.
Werbung für den heutigen Männerchorgesang zu machen war mit ein Anliegen von Dirigent Günther Enßle und seinen Aktiven. In drei Blöcke aufgeteilt war der Auftritt des Chores, der neben bekannten Liedern wie „des Jägers Abschied“ zur Freude des Publikums in der Voll besetzten Halle auch Volkstümliches und Schlagerhaftes, wie auch einige Überraschungen bot, die Aufforderung zum Mitsingen wurde gerne angenommen. Hinzu kam eine Bild-Präsentation. Hervorragende musikalische Begleiter des Chores waren an diesem Abend die Pianistin Krisztina Videki und Schlagzeuger Christian Enßle.
Als Gastchor begrüßt werden konnten die Sänger des Männergesangvereins Eintracht Ehrenstetten mit ihrem Dirigenten Bernhard Schmidt, der sich vor allem im ersten Konzertteil mit den Liedsätzen von Uli Gmeiner, der Eindrücke einer Rumänienreise vertont hatte, an eine Aufgabe mit besonderen rhythmischen Effekten gewagt hatte. (kn)











Die Sänger begeisterten beim Maikonzert in der Stockberghalle. Foto: kn





Ehrennadeln und Urkunden aus der Hand des Vizepräsidenten des Untermarkgräfler Sängerbundes, Dieter Kassa (links) erhielten für langjährige Mitgliedschaft (von links): Reinhard Orleth (für 60 Jahre), Fritz Schweinlin (40 Jahre), Georg Scheidler, Branko Kovacic, Peter Brauneis (jeweils 25 Jahre). Rechts neben ihnen der Erste Vorsitzende des Chores, Markus Schleith.




Männerchor mit Schwung und Pep
Männergesangverein Vogelbach-Malsburg und Ehrenstetter „Eintracht“ gestalten Konzert in der Stockberghalle

Malsburg-Marzell (rc). Über 200 Besucher hatten ihre helle Freude am Auftritt des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg. In der restlos gefüllten Stockberghalle boten nicht nur Sänger eine rundum stimmige Leistung.

Mit seinem Talent als Entertainer gelang es Dirigent Günther Enßle ein ums andere Mal, das Publikum zu aktiver Teilnahme zu animieren.
Publikum und Dirigent waren offenkundig gut aufeinander eingespielt. So herrschte im Nu Festatmosphäre, die sich über dreieinhalb Stunden Programm noch steigerte.
Dass den Akteuren auch schauspielerisches Talent innewohnt, bewies Fritz Schweinlin, gerade für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, mit seinem Auftritt als Matrone, die im Chor aufgenommen werden will. Gemeinsam mit seinem „Widerpart“ Günther Enßle gelang eine umjubelte kabarettistische Einlage.
Doch auch der Gesang kam nicht zu kurz. Über eine Power-Point-Präsentation, gestaltet vom zweiten Vorsitzenden Frank Kreiter, konnte man die Texte der Lieder mitlesen und so auch mitsingen.
„Des Jägers Abschied“, „Die kleine Kneipe“ oder der „Bajazzo“ gehören ganz einfach zur Grundausstattung im Repertoire eines Männerchors. Doch die Sänger aus Vogelbach-Malsburg besitzen eine besondere Schwungkraft mit ihrem erfreulich niedrigen Durchschnittsalter.

Und die Männer singen so gut wie immer ohne Noten, was eine intensive Zwiesprache zwischen Chor und Dirigent und ein flexiblere Interpretation ermöglicht.

Auch zu diesem Frühlingsfest hatten die Kandertaler Mannen sich singenden Gäste geladen: den Gesangverein „Eintracht“ Ehrenstetten. Unter der Leitung von Bernhard Schmidt, Absolvent der Freiburger Musikhochschule, boten die 18 Sänger mit dem „Rumänischen Tagebuch“ neue Kompositionen Uli Gmeiners, eines Kommilitonen Schmidts.
Die fünf Liedsätze mit den musikalisch formulierten Eindrücken Gmeiners von einer Reise durch Rumänien bildeten einen interessanten Kontrast zum übrigen Liedgut des Abends.
Die schwermütigen Weisen waren für die Ausführenden nicht einfach zu singen.
Dass die Ehrenstetter Sänger auch das gängige Repertoire nicht verbannt haben, zeigten sie mit „Griechischer Wein“, „Oh Donna Clara“ und „Wochenend´ und Sonnenschein“ – auch hier mit der offenkundigen stilistischen Handschrift ihres neuen Dirigenten. Freundlicher Applaus dankte der „Eintracht“.
Begleitet wurden beide Chöre von Christian Enßle am Schlagzeug und Krisztina Videki, die erst am Tag zuvor in Zürich ihr Diplomvorspiel mit Auszeichnung bestanden hatte, am Klavier.
Wie üblich, übernahm ein befreundeter Verein, in diesem Fall der Musikverein „Edelweiß“ aus Malsburg-Marzell, die Bewirtung.


Dirigent Günther Enßle legte mit seinen Sängern einen brillanten Konzertabend in der Stockberghalle hin.




Die helle Freude am Gesang
Männergesangverein Vogelbach-Malsburg und Ehrenstetter „Eintracht“ erfüllen alle Erwartungen

Malsburg-Marzell (rc). Über 200 Besucher hatten ihre helle Freude am Auftritt des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg. In der restlos gefüllten Stockberghalle boten nicht nur die Sänger rundum stimmige Leistung. Mehr noch: Mit seinem Talent als Entertainer gelang es Dirigent Günther Enßle ein ums andere Mal, das Publikum zu aktiver Teilnahme zu animieren.

Publikum und Dirigent waren offenkundig gut aufeinander eingespielt. Nicht jedem Chor und seinen Verantwortlichen gelingt es, von Beginn an Feier-Atmosphäre zu verbreiten und diese dann auch über dreieinhalb Stunden Programm noch zu steigern. Dass den Akteuren auch schauspielerisches Talent innewohnt, bewies Fritz Schweinlin, gerade für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, mit seinem Auftritt als Aufnahme in den Chor begehrende Matrone. Gemeinsam mit seinem Widerpart Günther Enßle gelang eine umjubelte kabarettistische Einlage.
Doch bei aller Komik kam der Gesang nicht zu kurz. Über eine Power-Point-Präsentation, gestaltet vom zweiten Vorsitzenden Frank Kreiter, waren die Gesangstexte und weitere Informationen abzulesen. Jeder im Saal konnte so die Lieder verfolgen oder sogar, wie manchmal gefordert, mitsingen.
Grundsätzlich unterschied sich das Repertoire der Vogelbach-Malsburger nicht von dem anderer Männerchöre. „Des Jägers Abschied“, „Die Kleine Kneipe“ oder der „Bajazzo“ gehören ganz einfach zur Grundausstattung – und werden immer wieder gern gehört. Vielleicht aber besitzt dieser Chor – dank seines Leiters – eine besondere Schwungkraft. Nicht umsonst zählt er, im Vergleich zu anderen Männerchören, verhältnismäßig viele junge Männer in seinen Reihen. Und die nächsten zwei klopfen bereits an die Tür. Auffällig auch die fast schon demonstrativ dargestellte Unabhängigkeit von den Partiturblättern.
So gelang eine intensive Zwiesprache zwischen Chor und Dirigent, als wenn der Sänger Blicke ständig am Blatt hafteten – wie leider häufig zu beobachten.
Auch zu diesem Frühlingsfest hatten die Kandertaler Mannen sich singende Gäste geladen: den Gesangverein „Eintracht“ Ehrenstetten. Unter der Leitung von Bernhard Schmidt, Absolvent der Freiburger Musikhochschule, boten die 18 Sänger mit dem „Rumänischen Tagebuch“ neue Kompositionen Uli Gmeiners, eines Kommilitonen Schmidts.
Diese fünf Liedsätze basieren auf den Eindrücken Gmeiners von einer Reise durch Rumänien. Sie bildeten quasi einen Kontrapunkt zum übrigen Liedgut des Abends. Schwermütig und nicht einfach zu singen. In der erst wenige Monate andauernden Zusammenarbeit ist der junge Dirigent bemüht, seinem Chor einen neue Richtung zu weisen. Zumindest in der Stockberghalle schien es so, als läge noch ein gutes Stück Arbeit vor den Beteiligten.
Dass die Sänger auch das gängige Repertoire nicht verbannt haben, zeigten sie mit „Griechischer Wein“, „Oh Donna Clara“ und „Wochenend´ und Sonnenschein“ – auch hier mit der offenkundigen Handschrift ihres neuen Leiters. Freundlicher Applaus des Publikums dankte der 2Eintracht“.
Begleitet wurden beide Chöre von Christian Enßle am Schlagzeug und Krisztina Videki, die erst am Tag zuvor in Zürich ihr Diplomvorspiel mit Auszeichnung bestanden hatte am Klavier. Wie üblich, übernahm ein befreundeter Verein, in diesem Fall der Musikverein „Edelweiß“ aus Malsburg-Marzell, die Bewirtung.



„E Burebüeble mag sie net“: Bei der kabarettistischen Einlage von Fritz Schweinlin und Günther Enßle konnten sich selbst die Chormitglieder das Lachen nicht verkneifen.





Mehr als 100 Klicks pro Woche
Neue Homepage des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg

Malsburg-Marzell (kn). Neu gestaltet hat der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg seinen Internet-Auftritt, der an der Hauptversammlung vom zweiten Vorsitzenden Frank Kreiter vorgestellt wurde.
Kreiter war zusammen mit Dirigent Günther Enßle und Fachmann Sascha Weber auch maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt. Die neue, graphisch und inhaltlich ansprechende Homepage (www.mgv-vogelbach-malsburg.de) birgt für alle am Vereinsgeschehen Interessierten vielfältige Informationen.

Alte Homepage war zwölf Jahre lang online.
"Mit uns kann "Man(n)" was erleben!" heißt es auf der Startseite des neuen Internet-Auftrittes, der seit wenigen Wochen die Homepage aus dem Jahr 1997 ersetzt. Auf einer virtuellen Erlebnistour findet man im komplett neuen Design alle erdenklichen Informationen über den Chor und seine Projekte. Auch gibt es einen Terminplan mit den für 2009 geplanten Auftritten, so ein Frühjahrskonzert am 30. Mai in der Stockberghalle, das Lindenfest in Vogelbach am 19. Juli und das Kirchenkonzert am 22. November.
Die Geschichte des 1924 gegründeten Vereins wird in Erinnerung gerufen, der Vorstand, die Chorleitung und alle Sänger sind im Bild zu sehen. Weiter gibt es eine Sponsorenseite mit allen Förderern, die den Verein unterstützen.
Nicht zuletzt soll die Homepage, die pro Woche im Schnitt etwas mehr als 100 Besucher hat, den direkten Kontakt zu Vorstandschaft und Chorleitung erleichtern, betonte Frank Kreiter. Die Webpräsenz solle ferner sangesfreudige Männer aller Altersstufen zum Mitsingen im Chor ermuntern. Auch ist es möglich, die CD mit Liedern des Chors, so dem beliebten und oft im Wunschkonzert bei SWR 4 zu hörenden "Bajazzo", per Internet zu bestellen.








Sind stolz auf die neue Homepage des Vogelbach-Malsburger Männerchors: Schriftführer Horst Reichl (v.l.), Vorsitzender Markus Schleith und zweiter Vorsitzender Frank Kreiter.




Sängerzahl auf über 30 angewachsen!
Markus Schleith als Vorsitzender des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg bestätigt

Malsburg-Marzell (kn). Auf mehr als 30 aktive Sänger ist durch fünf Neuzugänge der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg angewachsen und hat damit ein lange angestrebtes "Wunschziel" erreicht. Das spricht für die auch in den Gesangsvorträgen bei der Jahreshauptversammlung in der Kaltenbacher Krone spürbaren Harmonie in den Reihen des nach dem Rückzug der Chorgemeinschaft nun einzigen Gesangvereins in der Berggemeinde, der sich für 2009 viel vorgenommen hat.
Bürgermeister Dieter Schwald bescheinigte dem Chor, eine "äußerst beliebter und erfolgreicher musikalischer Botschafter" der Berggemeinde zu sein. Bei den Wahlen erhielten der Vorsitzende Markus Schleith, Walter Oßwald als Kassierer und Branko Kovacic als Aktivbeisitzer eindeutigen Vertrauensbeweis, neuer Kassenprüfer ist mit Sebastian Schleith ein junger Sänger.

Wie immer umrahmte der Chor die Versammlung mit gelungenen Liedvorträgen. 46 Proben, neun Konzertauftritte, die Mitwirkung bei sieben Gottesdiensten, viele Ständchen, zwei Platzkonzerte und weitere Auftritte in und außerhalb der Gemeinde hätten große Anforderungen an die Einsatzbereitschaft der bisher 26 Aktiven gestellt, machten Markus Schleith, Schriftführer Horst Reichl und auch Dirigent Günther Enßle in ihren Berichten deutlich. Als Höhepunkt im lebhaften Vereinsjahr bezeichnete Reichl in seinem wiederum mit zahlreichen Pointen gewürzten Bericht das Maikonzert, dem wiederum ein Probenwochenende im Wiesental voraus gegangen war. Auf durchaus solide Vereinsfinanzen konnte trotz hoher Ausgaben für "Zukunftsinvestitionen" Kassierer Walter Oßwald verweisen, dem die Prüfer Harald Sprich und Michael Enzenross hohes Lob zollten. Ein besonderer Dank galt dem großen Förderer Hans Wechlin (Sitzenkirch). Dirigent Günther Enßle freute sich über die Harmonie im Chor und die Einsatzbereitschaft seiner Sänger: Im neuen Jahr gelte alle Kraft der Vorbereitung des Maikonzertes und eines Kirchenkonzertes im November, für das kommende Jahr ist wieder eine größere Reise, diesmal mit dem Ziel Osteuropa, geplant. Mit Reinhard Winkler hat der langjährige Notenwart Jürg Dörflinger einen Nachfolger gefunden. Zahlreiche Sänger konnten für guten Probenbesuch geehrt werden. Der zweite Vorsitzende Frank Kreiter stellte die neu gestaltete Homepage des Vereins vor.


Vorsitzender Markus Schleith (rechts) freute sich darüber daß mehrere junge Männer zum Chor gestoßen sind, die bei der Versammlung auch mit dem "Outfit" des Chores ausgestattet wurden.


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