Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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2013

Presse





So vielschichtig kann Chorgesang sein

Künstler Brodwolf und Forscher Wehrle bereichern Konzert des Männerchors Vogelbach-Malsburg.

MALSBURG-MARZELL (kn). Mit einem überzeugenden Auftritt bei ihrem Konzert in der Marzeller Martinskirche gelang es am Sonntag den Sängern des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg unter der bewährten und engagierten Leitung von Günther Enßle, das neue Chorprojekt "Begegnung – Singen bewegt" für alle Besucher zu einem besonderen Erlebnis und zu einem Höhepunkt im musikalischen Leben der Gemeinde im Oberen Kandertal werden zu lassen. Es sei dem Chor ein Anliegen, das besondere Gefühl einer guten Begegnung im Miteinander von Gesang, Kunst und Geschichte aktiv zu fördern und für die zahlreichen Besucher und Besucherinnen erlebbar werden zu lassen, betonten der Vorsitzende Markus Schleith und Dirigent Günter Enßle bei der Begrüßung der trotz der








Als Chorleiter und Moderator übernahme Günther Enßle beim Kirchenkonzert in Marzell eine wichtige Rolle.

ungewöhnlichen Veranstaltungszeit am frühen Nachmittag zahlreichen Besucher einleitend. Und die beiden hatten nicht zu viel versprochen, denn die Lieder des Chores, die Erzählungen von Professor Jürgen Brodwolf über sein künstlerisches Wirken in der evangelischen Kirche Marzell und die Ausführungen von Geschichtsforscher Fred Wehrle verbanden sich am Sonntagnachmittag zu einem eindrücklichen Gesamterlebnis. Den Ausführungen zu den Kirchenfenstern von Professor Jürgen Brodwolf abgestimmt – im ersten Teil ging es dabei um die sogenannten "Heilungsfenster" – hatte der Chor seine Liedvorträge: Einleitend erklang stimmgewaltig "Das Lied" von Carl Ludwig Spohn, dynamisch akzentuiert und fein nuanciert vorgetragen folgte "Spürst du die Kraft" von Wojciechowski. Im Lied "Way down" bewies der Chor, dass er auch auf dem Feld der Spirituals durchaus zu Hause ist. Durch stimmlichen Wohlklang und feine Harmonie überzeugten die Sänger auch mit dem Chorsatz "Die Rose", und mit frischem Schwung besang man "Die Wunder dieser Welt". Leisere und kraftvolle Passagen bewältigten die Sänger mit der wünschenswerten Flexibilität in der "Ode an Gott" und dem weithin bekannten Lied "Näher mein Gott zu Dir". Zu einem besonderen Höhepunkt wurde die bemerkenswerte Gestaltung des "Sanctus" aus der Deutschen Messe von Schubert. In den Kanon "Dona nobis pacem" (Gib uns Frieden!) durchaus wohlklingend eingebunden wurden auch die Zuhörerinnen und Zuhörer, Reinhard Winkler überzeugte in "Glockengeläute" mit feinem Baritonsolo. Werner Schön, der an diesem Nachmittag für den Kirchendienst verantwortlich war, ließ zur Einstimmung die drei Glocken der Martinskirche im Wechsel erklingen. Wohlklingend musikalisch abgerundet wurde das Konzert mit dem Lied "Die Kapelle" des Romantikers Conradin Kreutzer. Die Zuhörer bedankten sich für das eindrückliche Konzert und für die begleitenden Worte von Günther Enßle mit herzlichem Beifall.







Aus Zuhörern wurden schnell Sänger
Beim Konzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg im Käsacker war Mitmachen angesagt.

MALSBURG-MARZELL (kn). Auch dieses Jahr freuten sich Vorsitzender Markus Schleith vom Männergesangverein Vogelbach-Malsburg und sein Team über ein gelungenes Platzkonzert im kleinsten Ortsteil der Gemeinde, im Käsacker. Wiederum durfte man bei Ehrenmitglied Fritz Weltin zu Gast sein, dessen landwirtschaftliches Anwesen sich ausgezeichnet für derartige Anlässe eignet.Schopf und Garagen sowie auch das eigens aufgebaute Zelt waren gut gefüllt, als die Vogelbach-Malsburger Sänger mit dem Lied "Willkommen" das Programm eröffneten. Mit insgesamt drei Auftritten bis gegen Mitternacht begeisterten die Vogelbacher-Malsburger Sänger ihre Gäste. Branko Kovacic brillierte einmal mehr als Solist. Ebenso begeisterten Beifall erhielt auch der Männerchor des Gesangvereins Ehrsberg unter der Leitung von Michael Asal, zu dem schon länger gute freundschaftliche Beziehungen bestehen.Dessen Vorsitzender Edgar Meier wunderte sich: Hier seien die Hänge gar noch "häger" als im nicht gerade als Flachland bekannten Hinterhag. Schnell korrigiert wurde von den Gastgebern auch sein Hinweis auf die "trockene Luft" im Käsacker. Vor allem mit ihren Trinkliedern wussten die Gäste zu gefallen. Dafür, dass die Gäste des Platzkonzerts nicht im Status passiver Zuhörer verblieben, sorgte an diesem Abend vor allem Dirigent Günther Enßle: Dank eines eigens für den Anlass vorbereiteten Liedblatts folgten die Gäste seinen Aufrufen zum Mitsingen, so wurde mit viel Begeisterung das "Kandertal-Lied" gesungen, ebenso Hebels "Schwarzwälder im Breisgau" und "Jenseits des Tales". Besonders, so Markus Schleith, freue man sich darüber, dass auch viele Gäste von außerhalb regelmäßig den Weg zu den Platzkonzerten des Chors fänden. Im November ist nun das traditionelle Kirchenkonzert des Chors in der Vogelbacher Kirche angesagt.













Ausgesprochen gute Stimmung herrschte beim Auftritt des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg im Käsacker.





Beim Maikonzert trotz Fußballkonkurrenz kein "Geisterspiel"



Ein gelungenes Maikonzert bot der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg in der Stockberghalle.

Malsburg-Marzell (kn). Es wurde trotz der großen Konkurrenz durch das rein deutsche Champions-League-Finale kein "Geisterspiel" vor leeren Stühlen, das Maikonzert des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg am Samstagabend. Denn wohlklingende Frühlingsgrüße übermittelte der Chor unter der Leitung von Günther Enßle in der Marzeller Stockberghalle einer erfreulich großen Zahl von gut gelaunten und beifallsfreudigen Besuchern. Viele Anhänger hat der Chor auch außerhalb der Gemeinde. In einem Programm, das den Bogen über das ewig junge Thema "Liebe" mit all seinen Facetten spannte, fand sich für jeden etwas. Dass sich Menschen lieben, dass die Liebe zur Heimat und ihrer (auch musikalischen) Tradition und der vertrauten Sprache eine wichtige Rolle spielt, das alles verstanden die Vogelbach-Malsburger Sänger an diesem Abend auf die ihnen eigene und unverwechselbare Art auszudrücken und auch ein großes Stück weit dem Publikum ihre Liebe zur Musik und zum Gesang zu vermitteln. Kraftvoll und mit viel dynamischem Einsatz erklangen nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Markus Schleith der Chorsatz "Lasst uns beginnen" und "Das Lied", ganz dem großen Thema des Abend gewidmet, dann mit sicherer Klanggestaltung "Liebe ist wie eine Blume" und "Der Schwarzwälder im Breisgau" nach dem Text von Johann Peter Hebel als Huldigung der Heimat. Dass der Chor beständig auf der Suche nach dem überlieferten Liedgut der Raumschaft und speziell auch des oberen Kandertals ist, betonte Günther Enßle gleich mehrfach. So lagen denn auch für die Lieder "Roti Rösli im Garte" und "Du, du liegst mir am Herzen" Texte aus, und auch die Konzertgäste durften ihre sängerischen Qualitäten beweisen. Nach den anschließenden Ehrungen behielt der Chor bei seinen folgenden Vorträgen seine souveräne musikalische Linie bei, so mit dem Volkslied "Kein Feuer, keine Kohle", fein akzentuiert präsentierten die Sänger den Chorsatz "Entschuldigung" von Silcher, sonore Bassstimmen gaben dem Lied "Die Rose" eine besondere Note. Dann kam der große Auftritt von Sebastian Schleith. Der junge Baritonsänger war der einzige Solist des Konzertabends: Souverän meisterte er seinen Auftritt und stellte zusammen mit dem Chor die Frage "Kann man Frauen trauen". Mit begeistertem Beifall dankten ihm die Zuhörer. Nicht ohne Stolz stellte Günther Enßle, der souverän und humorvoll und mit einem Zitatenschatz aus den Werken großer Dichter durch das Programm führte, in der letzten Auftrittsfolge mit Dr. Hubertus Wildi, Rainer Hemmer und Thomas Frick drei neue Sänger vor, die nach der großen Werbeaktion des letzten Jahres nun die Chorreihen verstärken. Eindrucksvoll Sympathiepunkte für den Chorgesang wussten die Sänger dann mit dem Kriminal-Tango mit wirkungsvollen Show- und Lichteffekten zu sammeln, und der "Bajazzo" ist für den Chor zu einem solch großen Publikumserfolg geworden, dass er bei (fast) keinem Aufritt mehr fehlen darf. Abgerundet wurde das Konzerterlebnis gegen 23 Uhr mit der in exzellenter Intonation dargebotenen Hymne von Reinhard Mey an die Fliegerei "Über den Wolken". Gergana Schneider als souveräne Begleiterin am Klavier bewährte sich auch beim abschließenden Chorsatz "Spiel mir eine alte Melodie" nach der Originalmusik von Irving Berlin. Ganz anders als die Fußballer in London mussten Sänger und Dirigent in die Verlängerung: Gerne gab man die stürmisch geforderten Zugaben und beschloss mit einem Abendlied stimmungsvoll einen eindrücklichen Konzertabend.





Erfolg mit Steckbrief-Aktion


Malsburg-Marzell (kn). Trotz ansehnlicher Erfolge in der Vergangenheit haben die Verantwortlichen im Männergesangverein Vogelbach-Malsburg um den wiedergewählten Vorsitzenden Markus Schleith und Dirigent Günther Enßle die Hände nicht in den Schoß gelegt. Dank einer auf mehreren Säulen ruhenden, großen Werbeaktion ist es dem Männerchor gelungen, neue Aktivmitglieder zu gewinnen. So nahmen bereits zwei neue Sänger an der Hauptversammlung des Chors teil " insgesamt zehn Männer hätten durch Probenteilnahme Interesse am Chorgesang auf dem Wälder bekundet, sagte Dirigent Enßle. Wie konnte dies in einer Zeit gelingen, da immer mehr Männerchöre altersbedingt und aus Mitgliedermangel die Notenmappen für immer zuklappen" Einerseits zeigte der Chor starke Präsenz und stellte sich, sein Liedgut und seine Arbeit im allgemeinen in mehreren Ortsteilen der Berggemeinde vor, andererseits warb er mittels einer Werbeaktion im Steckbriefstil des Wilden Westens ("Wanted!") in der Gemeinde um neue Sänger. So sah man die Steckbriefe unter anderem an zahlreichen Laternenmasten der Gemeinde. 43 Proben, das Maikonzert, die Mitwirkung bei Gottesdiensten, zahlreiche Ständchen, ein Platzkonzert und weitere Auftritte auch bei Anlässen der politischen Gemeinde und viele außerhalb hätten große Anforderungen an die










Der neue Passivbeisitzer Michael Enzenross (v.l.) und die Wiedergewählten:
Vorsitzender Markus Schleith und Rechner Walter Osswald

Einsatzbereitschaft der Aktiven gestellt, machten Vorsitzender Markus Schleith, Schriftführer Horst Reichl und auch Dirigent Günther Enßle in ihren Berichten deutlich. Ein geselliger und kultureller Höhepunkt im lebhaften Vereinsjahr war nach den Worten von Horst Reichl der Chorausflug nach Berlin. Dem Maikonzert ging wiederum ein Probenwochenende im Wiesental voraus. Auf ein leichtes "Plus" in der Vereinskasse konnte trotz hoher Ausgaben Kassierer Walter Osswald verweisen, dem für die Prüfer Raphael Wehrle wiederum hohes Lob zollte. Stark nachgefragt ist auch der von Frank Kreiter betreute und stets aktuelle Internetauftritt. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Spendern und besonders dem großen Förderer Hans Wechlin (Sitzen"Das Betriebsklima stimmt", sagte Dirigent Günther Enßle in seinem Bericht. Im neuen Jahr gelte alle Kraft der Vorbereitung des Maikonzertes und eines Kirchenkonzertes im November. Im Zusammenwirken mit dem einheimischen Künstler Jürgen Brodwolf, dessen künstlerisches Schaffen in allen örtlichen Kirchen der "Kirchengemeinde am Blauen" deutlich wird, sind auch dort mehrere Auftritte geplant. Bürgermeister Gerd Schweinlin lobte bei der Entlastung den Chor als guten Botschafter der Gemeinde. Besonders die Gastaufritte seien überall gefragt.


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