Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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2014

Presse



Jazziger Männerchorgesang


Dirigent Günther Enßle überzeugte mit seinem Baritonsolo auch als Sänger. Foto: Silke Hartenstein

Malsburg-Marzell-Vogelbach. Mit „Das Konzert“ schuf der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg den krönenden Abschluss der Feierlichkeiten seines 90-jährigen Bestehens. Der MGV und der gemischte Chor Temporal aus Müllheim brachten gesanglich hervorragende Leistungen und sorgten durch den Kontrast aus deutschsprachigem Männergesang und swingenden Jazzstandards für viel Abwechslung.
Jeder auf seine eigene Art, vermittelten beide Chöre dem Publikum in der voll besetzten Nikolauskirche den Zauber, der dann aufkommt, wenn viele Einzelne ihre Stimmen zum harmonischen Klangkörper zusammenfügen. MGV-Dirigent Günther Enßle stand an diesem Abend im Mittelpunkt. Seit 30 Jahren leitet er den Männerchor aus dem oberen Kandertal und hat ihn zur stimmlichen Einheit zusammengefügt, die durch saubere Intonation, Einsätze und Rhythmusgefühl, abwechslungsreiche Dynamik und gutes Gespür für den Ausdruck überzeugt.
Mit Gedichten und Humor führte Enßle durch das Programm und bewies mit einem schönen Baritonsolo, dass er auch ein guter Sänger ist. Das Repertoire der 24 Sänger, darunter etliche junge Stimmen, reichte von Volksliedern wie „Kein Feuer, keine Kohle“ über romantische Männerchorklassiker wie den „Bajazzo“ bis hin zum Barbershop-Gesang. Der Schönheit der Schöpfung widmeten sich die Sänger mit „Hallelujah, sing ein Lied“ und stießen mit ihrer pfiffigen Aufforderung „Lächeln, bitte“ auf Anklang. Bereichert wurde das Geschehen durch Gergana Schneider am Piano und Nicole Enßle an der Querflöte.
Mit Jazzstandards, ausgefeilt arrangiert und hervorragend umgesetzt, begeisterte der Chor Temporal unter Thomas Wiedenhofers kraftvoller Leitung und zu Sonja Hänigs Klavierbegleitung. Sänger und Sängerinnen brachten mit druckvollen Crescendi, hauchzarten Passagen und ausgeklügelten Wechselspielen aus pointiertem Stakkato und fließendem Legato den Kirchenraum zum Schwingen. Voll präsent ab dem ersten Ton, besangen sie mit Georg Gershwins Klassiker „Summertime“ das leichte Leben, ließen es swingen mit Irving Berlins „Blue Skys“ und heizten ein mit dem Jazzrocktitel „Birdland“.
Die Frauen verzauberten das Publikum mit dem romantischen „Dream a little dream“, die Männer brachten es zum Lachen mit dem augenzwinkernden „Probier’s mal mit ‘nem Bass“. Gänsehaut treibender Höhe- und Schlusspunkt war die kontrastreiche Rockballade „Music was my first Love“. Und nachdem der MGV zum Abschluss über „sieben Brücken“ gegangen war, donnerte der Applaus durch den Kirchenraum und die Sänger verabschiedeten sich mit der beflügelten Zugabe „Über den Wolken“.





Männergesangverein spendet 3333 Euro

Berghaus Johannes, der Verein Dikome/Kamerun sowie die Jugendabteilung der Fußballvereine freuen sich über den Erlös des Jubiläumsfestes.


Die Jugend der Spielgemeinschaft der Fußballer Malsburg-Marzell, der Verein Dikome/Kamerun und das Kinderheim Berghaus Johannes wurden vom Männergesangverein Vogelbach-Malsburg, vertreten durch Dirigent Günther Enßle (r.) und den Vorsitzenden Markus Schleith (3.v.r.) mit einer Spende von jeweils 1.111 Euro bedacht.

MALSBURG-MARZELL. Der Freitagabend stand in der Berggemeinde im Zeichen des für alle Beteiligten erfreulichen Rückblicks auf das große Sängerfest zum 90-jährigen Bestehen des 160 Mitglieder zählenden Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg Anfang August. Der Verein nutze die Gelegenheit, um den Erlös des Festes, immerhin 3333 Euro, zu spenden.
Zu dem "nicht alltäglichen Termin", wie er es nannte, begrüßte Markus Schleith, Vorsitzender des Gesangvereins, zahlreiche Gäste im Probenraum des Vereins im Bürgerhaus Edenbach. An das Berghaus Johannes in Kaltenbach, ein Heim für behinderte Kinder und Jugendliche, an die Jugendabteilung der örtlichen Fußballvereine SV Malsburg und SF Marzell sowie an den Schopfheimer Verein Dikome/Kamerun, der seit Jahren erfolgreich ein Kaffee- sowie auch Schulprojekte in für Menschen in Kamerun betreibt, überreichte er zusammen mit dem langjährigen Dirigenten Günther Enßle aus dem Erlös des großen Festes des Vereins Spenden von jeweils exakt 1111 Euro.Nach einem schwierigen Entscheidungsprozess habe man sich im Jahr es 90-jährigen Bestehens letztendlich dafür entschieden, wieder ein großes Fest aufzuziehen, "und das war auch richtig so", führte Markus Schleith bei der Spendenübergabe aus. Man schloss nahtlos und an gleicher Stätte, dem Malsburger Sportplatz, an die erfolgreiche Veranstaltung zum 75-jährigen Jubiläum an. Ein nicht ganz unwesentliches Kriterium im Findungsprozess sei das Durchschnittsalter der derzeit 25 Aktiven gewesen: Denn für viele von ihnen sei absehbar das 90-Jährige das letzte große Fest als Mitwirkende. Gerade die älteren Sänger hätten es verdient, dass das Fest gefeiert wurde, auch Dirigent Günther Enßle habe es unbedingt verdient, dass er im Jahr seines 30-jährigen Dirigentenjubiläums seinen Chor an einem großen Fest präsentieren konnte. Der gesamte Chor habe unterstützt von 250 Festhelferinnen und Festhelfern mitgezogen, was letztlich auch den Erfolg des Festes ausmachte. Von vorneherein habe auch Einigkeit darüber bestanden, dass man auch ein sichtbares Zeichen setzen und jenen helfen wolle, die vom Schicksal nicht besonders begünstigt wurden, auch die Förderung der Jugendarbeit in der Gemeinde sei generell ein wichtiges Anliegen gewesen.




90 Jahre MGV Vogelbach-Malsburg
Unter dem Motto „Das Fest“ zelebrierte der Männergesangverein sein Jubiläum / Vielfältige Begleitevents


Malsburg-Marzell. Drei Tage lang hat der MGV Vogelbach-Malsburg am Wochenende sein 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Auf dem Sportplatz in Malsburg war ein Festzelt aufgebaut, in dem die verschiedensten Musik-Veranstaltungen stattfanden. Auf dem Freigelände rundherum gab es ein vielfältiges Begleitprogramm.

Das mit „Das Fest“ betitelte Programm begann am Freitag mit dem Eröffnungsfestakt, bei dem Landtagsabgeordneter Christoph Bayer, Gerd Schweinlin, Bürgermeister von Malsburg-Marzell als Schirmherr der Veranstaltung und Dieter Kassa, der Präsident des Untermarkgräfler Chorverbands ihre Grußworte sprachen. Anschließend eröffnete Markus Schleith als erster Vorsitzender des MGV das Fest und Schriftführer Horst Reichl stellte die eigens für das Jubiläum verfasste Festschrift vor.
Danach kam die aus dem Zillertal stammende Volksmusik-Combo „Ursprung Buam“, die im Stau stecken geblieben war, gerade noch rechtzeitig zum Konzert-Beginn um acht Uhr an und dann konnte es zügig mit Musik und Tanz beginnen. „Das Zelt war voll, es waren schätzungsweise zwischen 800 und 850 Besucher da“, so Horst Reichl, „die Musiker wollten gar nicht mehr aufhören und spielten schließlich bis halb zwei“.
Am Samstag fand die ebenfalls gut besuchte SWR3 DanceNight, die vor allem für die jüngere Generation konzipiert war, statt. Damit es genug Platz zum tanzen gab, wurden die Bierbänke und Tische einfach aus dem Zelt geräumt. „Die Stimmung war gut, alle waren fröhlich und es gab keine besonderen Vorkommnisse“, so Horst Reichl, „es war einfach Party ohne Ende“.


Ein volles Festzelt beim Jubiläum des MGV Vogelbach-Malsburg

Nachdem am Sonntag die Garnituren wieder eingeräumt waren, spielte der Musikverein „Edelweiss“ Malsburg-Marzell zum Frühschoppenkonzert auf und am Nachmittag wurde das Festival der Chöre unter dem Motto „Singen bewegt“ präsentiert: Die Gesangvereine Haltingen, Egringen, Pfaffenberg, Niederweiler, „Liederkranz“ Kirchhofen und Holzen, die Männergesangvereine Steinenstadt und Ried, der Frauenchor Neuenburg, sowie Chor 72 Lörrach gestalteten die Darbietungen. Der Abend klang mit den alemannisch singenden „Knastbrüdern“ schließlich aus.
Um das Festzelt herum gab es vielfältige Begleit-Events: Aktionsspiele für Kinder um das Thema „Holz und Stein“, die Motorsägen-Tombola, verschiedene Ausstellungen und Stände rundeten das Programm
ab.
Mit der Veranstaltung „Das Konzert“ am 9. November in der Nikolaus-Kirche in Vogelbach findet das Jubiläumsjahr von „90 Jahre – MGV Vogelbach-Malsburg“ seinen klangvollen Abschluss.




Ein Jubiläumsfest nach Maß

Der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg feiert den 90. Geburtstag drei Tage lang mit viel Musik und großem Freiluftprogramm.

MALSBURG-MARZELL. DAS FEST – in großer Schrift und im großen Umkreis hatte der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg für seine Feier zum 90-jährigen Bestehen geworben und nicht zu viel versprochen. Sehr gut organisiert, mit großem Programm und vielen Besuchern gingen die drei Festtage auf dem Sportplatz des SV Malsburg reibungslos über die Bühne.
"Wir sind sehr zufrieden", bilanzierte Gesangvereinsvorsitzender Markus Schleith: "Das Fest wurde richtig toll angenommen von Besuchern aus der ganzen Region". Sein dickes Dankeschön geht an die vielen Helfer aus der Bevölkerung – allein im laufenden Festbetrieb waren 200 Freiwillige im Einsatz. Voll besetzt war das 900 Besucher fassende Festzelt am Freitag beim ausverkauften Konzert der "Ursprung Buam", deren Fans auf ihre Kosten kamen. Und auch beim Festival der Chöre am Sonntag herrschte beste Stimmung. Gut besucht waren laut Schleith auch die SWR 3 Dancenight am Samstag und das Konzert der "Knastbrüder" zum Festausklang.Sonntags füllte sich bereits zum Frühschoppenkonzert mit dem Musikverein Edelweiß Malsburg-Marzell das Zelt. Hier traten nachmittags zehn Gesangvereine aus einem Gebiet vom Zeller Bergland und dem Kleinen Wiesental über Lörrach bis zum Markgräflerland von Haltingen bis Kirchhofen auf. Männerchöre, gemischte Chöre und Neuenburgs Frauenchor präsentierten Popsongs und Schlager, Traditionals aus England, Südeuropa und Afrika, Seemanns- und Trinklieder, gesungene Glückwünsche und Lieder über die Heimat – auch der "Markgräfler Sängerspruch" durfte nicht fehlen. Durchs Programm führte Günther Enßle, der gelegentlich die Besucher zu etwas mehr Ruhe ermahnte – zumal es die Tonanlage nicht immer schaffte, die vielen Meter von der Bühne bis zum Zelteingang akustisch zu überbrücken.


Auf die Kleinen wartete ein Parcours rund ums Thema Holz.


Als zugkräftig erwies sich das Programm im Festzelt, wo die Bankreihen praktisch immer dicht besetzt waren.

Draußen sorgten immer wieder längere Regenpausen dafür, dass nicht nur im, sondern auch ums volle Zelt etwas los war, und sobald von oben nichts Flüssiges herab kam, füllte Flüssiges im Glas die massive Platte des eigens fürs Fest gezimmerten Stamm-Tisches. Über fünf Meter lang und eine Tonne schwer, war dieser Tisch ein unverwüstlicher Kommunikationsplatz. Holz und Stein, die im oberen Kandertal eine große Rolle spielen, kamen beim Fest gut zur Geltung. Das fing an mit dem Haus aus Gabionenwänden und Dachstuhl, das als Eingangsbereich ins Festzelt diente und ging weiter mit Motorsägentombola, Traktoren- und Maschinenschau bis zum Kinderprogramm. Hier ging es an sechs Stationen vom Mammutbaumloch bis zum Balancierstamm um Treffsicherheit und Geschicklichkeit.Gut kamen auch die niedlichen kleinen und die zotteligen großen Ziegen im Gehege an, guten Umsatz machte man am Stand mit Bauernhofeis. An Infoständen präsentierten sich die Jugendabteilungen der Fußballvereine, das Berghaus Johannes bot selbstgefertigte Holz- und Webarbeiten an und in der Kaffeestube wurde der vom Verein Dikome/Kamerun vermarktete "Halleluja Kaffee" gekocht.
Termin: "Das Fest" ist vorbei. Am 9. November folgt "Das Konzert" in der Nikolauskirche in Vogelbach.





Wo Sänger von 20 bis 84 vereint sind
Der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg hat ein rauschendes Fest zu seinem 90-jährigen Bestehen angekündigt und es stieß denn auch auf gute Resonanz. Heute Abend schließt es mit "den Knastbrüdern" aus Schopfheim.


Das schönste Geschenk macht sich der Männerchor zum Jubiläum selbst: Dank einer guten Altersmischung kann der Verein unbesorgt in die Zukunft schauen. Ein buntes Programm für die ganze Familie hatte der Verein für heute, Sonntag, vorbereitet. Um 19 Uhr klingt das Fest mit spritzig-witziger Unterhaltung mit den Knastbrüdern aus Schopfheim aus."Es cha los goh. Mir hän e Wuche lang chämpft und sin fertig worde". Gut gelaunt eröffnete Vorsitzender Markus Schleith das dreitägige Fest zum 90-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Vogelbach-Malsburg am Freitagabend. Während sich das große Festzelt auf dem Sportplatz bereits füllte – später spielten dort die "Ursprung Buam" aus dem Zillertal – feierte man im Clubheim des SV Malsburg den Festakt.Für die musikalische Umrahmung sorgten die Festveranstalter vom Gesangverein Vogelbach-Malsburg mit gut gewähltem Liedgut. Ehrenvorsitzender Otto Moos, aktiver Sänger seit über 50 Jahren, wünschte sich noch viele Jahre Männergesang im oberen Kandertal und dass der Funke der Freude an Gesang und Geselligkeit auch auf junge Männer überspringe.


Der Gesangverein Vogelbach-Malsburg glänzte bei seinem Jubiläumsfest zum Auftakt mit seinem langjährigen Dirigenten Günther Enßle.

Zum Fest meinte SPD-Landtagsabgeordneter Christoph Bayer: "Ich bin beeindruckt, was für ein Aufwand hier betrieben wird". Beeindruckend sei auch, wie der Verein in die Gemeinde hineinwirke und sich sozial engagiere, wie jetzt beim Fest für den Verein Dikome/Kamerun, für die Jugend in zwei örtlichen Sportvereinen und für das Heil- und Erziehungsinstitut Berghaus Johannes.Weitere Grußworte überbrachten Vertreter von neun Vereinen und der SPD-Ortsgruppe, die gut gestimmte Sängerschar verabschiedete sich mit "Über den Wolken", dann ging's zu den rund 900 Besuchern und zu Gaudi und Musik ins voll besetzte Festzelt.




Chorprämie geht an Bergdorfsänger
Männergesangverein Vogelbach-Malsburg freut sich über Belohnung für die Aktion "Begegnung".


Vorstandsmitglied Stefan Wetzel, Ehrenvorsitzender Otto Moos, Dirigent Günther Enßle, Verbandspräsident Josef Offele (Ettlingen), Vorsitzender Markus Schleith, zweiter Vorsitzender Reinhard Winkler (v.l.) Foto: Verein

MALSBURG-MARZELL (kn). Über eine doch etwas unerwartete Auszeichnung durfte sich der Männergesangverein Vogelbach-Malsburg freuen: Was spontan als Idee geboren wurde, führte bezeichnenderweise im 90. Geburtstagsjahr zum Erfolg: Die Auszeichnung mit der Badischen Chorprämie 2013. Die Badische Chorprämie ist ein mit einem finanziellen Zustupf versehener Preis, den der Badische Chorverband für besondere Projekte, Konzerte, Veranstaltungen und Ideen vergibt, die den Chorgesang in Baden auf außergewöhnliche und innovative Weise fördern. Die Prämie wird jährlich an rund 25 Projekte vergeben. Das Preisgeld beträgt jeweils 1500 Euro.Die Ausschreibung war den Sängern eher zufällig in die Hände gefallen. Nach kurzer Beratung mit Dirigent und Chor entschied man sich, mit einem eigenen Projekt daran teilzunehmen. Gemeinsam mit Professor Jürgen Brodwolf und Heimatforscher Fred Wehrle wurde ein Konzept erstellt, das überzeugte: Das Konzert "Begegnung". Es fand am Sonntag, 27. Oktober 2013, in der Martinskirche in Marzell statt. Es sollte Chorgesang mit Geschichte, Kunst und Gesprächen verbinden. Professor Jürgen Brodwolf erläuterte den zahlreichen Besuchern die von ihm geschaffenen Fenster in der Kirche, Heimatforscher Fred Wehrle sprach zur Geschichte der Kirche. Jürgen Brodwolf hat bekanntlich ganz zu Beginn seines künstlerischen Schaffens die Fenster der Martinskirche geschaffen, die damals sogar die besondere Aufmerksamkeit des damaligen Bundespräsidenten Professor Theodor Heuss weckten, der die Martinskirche in den 50er-Jahren während eines Kuraufenthalts in Badenweiler zwei Mal besuchte. Gesang und Geschichte/n waren im Oktober Garantie für ein unterhaltsames Konzerterlebnis und gleichzeitig informatives Miteinander.
Das Konzept wurde von der Jury als vollkommen stimmig bewertet, weil ihm "die großartige Idee zugrunde lag, Menschen im trüben Herbst eine niveauvolle Begegnungsmöglichkeit zu bieten", wie es hieß: "Es geht weg vom Mainstream, erweitert den Horizont und bringt verschiedene Künste volksnah und doch mit Tiefgang zum Publikum", so die Begründung zur Preisverleihung. Dieser Tage konnten die Sänger um den Vorsitzenden Markus Schleith und Dirigent Günther Enßle die Chorprämie im Rahmen der Chorversammlung des Badischen Chorverbandes in Baden-Baden entgegennehmen. Der Männergesangverein erhielt den Preis als einer von 18 prämierten Chören in Baden und als einziger Verein aus dem Untermarkgräfler Chorverband (UMCV).



Sängerjahr im Zeichen des 90. Vereinsgeburtstags

Malsburg-Marzell (kn). Im Zeichen des 90-jährigen Bestehens steht das neue Jahr für den Männergesangverein Vogelbach-Malsburg. Dieser „Geburtstag“ soll im Rahmen eines dreitägigen Festaktes Anfang August gebührend gefeiert werden.
Mit 45 Proben und zahlreichen Auftritten hatte man aber auch im abgelaufenen Jahr ein umfangreiches Programm zu absolvieren, wie bei der Jahreshauptversammlung des Chors deutlich wurde.
Einen ersten Höhepunkt bildete das Frühjahrskonzert des Männergesangvereins im Mai, das unter dem ewig jungen Thema „Liebe“ stand, wie den Berichten des Vorsitzenden Markus Schleith und Schriftführer Horst Reichl zu entnehmen war. Als wirtschaftlichen Erfolg konnte man einmal mehr das Platzkonzert des Chors auf dem Anwesen von Fritz Weltin in Käsacker verbuchen. Ferner bereicherte man mit zahlreichen Auftritten das Gemeindeleben in Malsburg-Marzell und gestaltete Gottesdienste mit. Hinzu kamen zahlreiche Gastauftritte andernorts.
Einen ganz neuen Weg bestritten die Sänger mit dem Projekt „Singen bewegt“ in der Marzeller Martinskirche, an dem sich auch der schaffende Künstler Jürgen Brodwolf und Heimatforscher Fred Wehrle beteiligten, wie Dirigent Günter Enßle ausführte.


Der wiedergewählte zweite Vorsitzende Reinhard Winkler mit Kassenprüfer Thomas Frick und dem neuen Passivbeisitzer Hans Wechlin.

Mit Rainer Hemmer, Thomas Frick und Hubertus Wildi konnte man gleich drei neue Sänger in den Reihen begrüßen.
Der Chor verfüge über eine vergleichsweise gut durchmischte Altersstruktur von jung und alt, wobei man mit den permanenten Ein- und Umstellungen auf die vielfältigen Veranstaltungen zugleich eine sehr hohe Flexibilität unter Beweis gestellt habe, sagte Enßle. Erfreulich sei zudem der gelungene Aufbau neuer Solisten innerhalb des Vereins.
Einen fast unveränderten Kassenstand konnte Walter Osswald vermelden.Von Kontinuität zeugten die Resultate der Wahlen, die Reinhard Winkler als zweiten Vorsitzenden und Horst Reichl als Schriftführer in ihren Ämtern bestätigten. Passivbeisitzer für den ausscheidenden Michael Enzenross ist Hans Wechlin; die Kasse prüft neu Thomas Frick. Bürgermeister Gerd Schweinlin dankte dem Chor, der ein prima Botschafter der Berggemeinde sei.
Frank Kreiter als Mitglied des Festkomitees gab der Versammlung einen Ausblick auf das Fest zum 90. Geburtstag des Vereins, das der Verein zwischen dem 1. und 3. August auf dem Sportplatz in Malsburg feiern möchte. Vorgesehen ist mit dem Auftritt der „Ursprung Buam“ am Freitagabend ein traditionelles Programm, während mit der „SWR3 Dance Night“ am Folgetag gezielt eine jüngere Klientel angesprochen werden soll. Den Sonntag gestalten die Veranstalter und mehrere Gastvereine gemeinsam.
Ehrenvorsitzender Otto Moos dankte der Vorstandschaft und Dirigent Enßle für die umfangreiche Arbeit, für den Musikverein „Edelweiß“ überbrachte Uwe Oßwald beste Grüße. Abschließend konnten Dieter Langen, Tobias Kraus und Günter Enßle als emsigste Probenbesucher ausgezeichnet werden.


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