Männergesangverein Vogelbach-Malsburg e.V.


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Archiv "Das Fest"

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Singen in der Gemeinschaft eines Chores
für die Gemeinschaft eines Dorfes -
die Tradition des Singens in unserem Dorf bewahren
und zeitgemäß weiterentwickeln!


Diesem Leitgedanken waren und sind alle aktiven Sänger
im Männergesangverein Vogelbach-Malsburg seit

90 Jahren

verpflichtet und treu geblieben. Dies ist eine tolle Leistung!
Der Erhalt des Männerchorgesangs und diese über so viele Jahrzehnte
aktiv gelebte Kultur wären aber nicht ohne die Unterstützung
von vielen Menschen aus unserem Dorf und aus der Region möglich gewesen.
Deshalb wollen wir gemeinsam feiern und freuen uns auf euer Kommen:

90-Jahre MGV Vogelbach-Malsburg e.V.


„Das Fest“

vom Fr. 01.08. – So. 03.08.14

Auf dem Sportplatz in Malsburg
...

Der Chor im Geburtstagsjahr:

„Am Ende des Jahres 1923 fanden sich einige Gesangsfreunde aus Vogelbach und Malsburg zusammen und gründeten einen Chor“ fast wortgleich steht es in der Vereinschronik geschrieben.
Der Chor wurde am 10. Oktober 1924 in den Badischen Sängerbund aufgenommen.
Wahrscheinlich funktionierte das ganze ohne Twitter und Facebook und nur rein aus der Überzeugung, dass singen in der Gemeinschaft ein Gewinn für alle ist, denn neben dem Ziel, „gesangliche Aufgaben befriedigend zu lösen“ war „geselliges Beisammensein“ der andere Hauptzweck des Vereins.
Daran hat sich in den letzten 90 Jahren nichts geändert.
Der Männergesangverein durchlebte die Zeit mit all ihren Höhen und Tiefen, erlebte Krisen und stand mehrmals fast vor der Auflösung, weil die aktiven Sänger aus den unterschiedlichsten Gründen fehlten. Mal waren es die Wirren des Nationalsozialismus und des Krieges, danach der Zeitgeist, der den traditionellen Gesangvereinen zusetzte und immer noch zusetzt. Aber immer wieder rappelte sich der kleine Chor zu einem Neubeginn auf. Man könnte meinen, immer auch zum Trotz gegen den Trend. Das muss an dem besonderen Menschenschlag liegen, der im oberen Kandertal beheimatet ist. Nie mit dem Schwarm schwimmen und immer ein bisschen in Opposition zu denen in der Ebene und in den Städten.
Schon immer machte der Chor sein Ding: Bereits 1933 hatte er seinen 1. Rundfunkauftritt, ständig war der Chor unterwegs, mal in der benachbarten Schweiz, in Kroatien, Österreich, in Thüringen, im Schwäbischen, sogar Kanada und die USA waren vor der kleinen Truppe nicht sicher. Die Reise in die Vereinigten Staaten und Kanada 2002 war sicherlich das herausragende Erlebnis für die Sänger in den letzten Jahren. Es wurden schon früh Tonträger besungen. Die letzte CD wurde so gut verkauft, dass es dafür eigentlich eine „Goldene“ geben müsste. Wer kennt daraus den Hit „Der Bajazzo“ nicht?
Wie es der Name sagt, singen im Chor nur Männer. Das ist und bleibt Programm. Wurde ganz früher nicht jeder gleich in den Kreis der Sänger aufgenommen, man war ja schließlich standesbewusst, so spielt heute der Stand keine Rolle mehr. Der Chor ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft: Da gibt es Schüler, Studenten, Handwerker, Ingenieure, Rentner und Pensionäre, Zöllner, Pöstler und andere Beamte und sogar einen leibhaften Doktor. Der Jüngste ist knapp 20, der Älteste wurde vor einiger Zeit 85 Jahre. Knapp 30 Aktive zählt der Chor im Geburtstagsjahr mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren.
Sie alle verbindet eines: Den Wunsch nach Gemeinschaft und den Wunsch, gemeinsam zu singen.



Die Vorstandschaft im Geburtstagsjahr:

Kontinuität, Unaufgeregtheit und ein hohes Maß an Teamfähigkeit das waren und sind die Stärken des Chorvorstands mit seinem 1. Vorstand Markus Schleith. Seit 1989 gab es nur drei Wechsel im Amt des 1. Vorstands: Auf Otto Moos (1974 – 1989) folgte Jürgen Mückei (1989 – 1997) und Rudi Asal (1997 - 2005). Markus Schleith führt den Verein seit Januar 2005. Alle genannten ehemaligen Vorstände sind immer noch als Aktive im Kreis der Sänger. Otto Moos ist Ehrenvorsitzender. Das spricht für sich und das Klima im Verein.
Die meisten Vorstandsmitglieder gehörten dem Vorstand auch schon beim 75-jährigen Jubiläum an. Sie sind die Garanten dafür, dass das Chorschiff auch in schwierigen Zeiten auf Kurs bleibt und auf Kurs gehalten wird:

Markus Schleith, bei der Jahreshauptversammlung am 14. Januar 2005 zum 1. Vorstand gewählt, davor war er 7 Jahre 2. Vorstand. Die Ruhe in Person. Nichts kann ihn aufregen, schon gar nicht aus der Fassung bringen. Er ist der Kapitän und als solcher ein großer Vermittler. Er kennt jeden und jede im Kandertal. Das liegt wohl auch mit an seinem Beruf. Er arbeitet für Maler Mayer in Kandern. Singt im 1. Bass.

Reinhard
Winkler, seit 2010 der 2. Vorstand. Reinhard von der Post. Bekannt wie der sprichwörtlich „bunte Hund“, immer gut aufgelegt und immer mit guten Ideen gesegnet. Durchaus aber gefährlich, war er doch mal ein sehr bekannter Ringer. Hat als Sänger im 1. Bass angefangen, mit großem Talent versehen, singt er jetzt aber auch im 2. Tenor.

Walter
Osswald, seit einer gefühlten Ewigkeit der Rechner (=CFO auf Neudeutsch; Chief Financial Officer), somit Herr über die Finanzen und fast der wichtigste Mann im Verein. Walter Osswald bekleidet das Amt seit 1989. Von Beruf Maschinenbauingenieur, ein weiterer Ruhepunkt im Verein, kann Konflikte aufgrund seiner zweiten großen Passion fast immer schnell und konziliant lösen. Walter Osswald ist mit viel Herzblut Fußballschiedsrichter. Singt im 2. Bass.

Horst
Reichl, Zugereister und seit 1998 Schriftführer und akribischer Chronist des Chores. Nichts entgeht ihm und seine Auftritte bei den Generalversammlungen sind berühmt und berüchtigt. Kann stundenlang über das Vereinsjahr berichten. Einziger bekannter Makel: Er ist Beamter. Beim Zoll. Wenn er singt, singt er im 2. Tenor.

Stefan
Wetzel, seit 2012 als Aktivbeisitzer jüngstes Vorstandsmitglied. Unermüdlicher Entdecker von neuen Trends und unermüdlicher Ideengeber. An Genauigkeit und Zuverlässigkeit ein Vorbild. Liegt wohl an seinem Beruf. Er ist Schreinermeister. Singt im 2. Bass.

Hans
Wechlin, seit 2014 Passivbeisitzer sozusagen die Stimme des Volkes, also der passiven Mitglieder. Großer Fan und Gönner des Vereins. Ermöglicht dem Chor immer wieder kleine Auszeiten, indem er zu ausgefallenen Ausflügen einlädt. Hans Wechlin ist zwar Ruheständler, aber keinesfalls passiv. Gilt als guter Geist des Chores.

Günther
Enßle, der Dirigent. Seit November 1984. Wenn der Chor das Vehikel und der Vorstand der Motor ist, dann ist, um im Bild zu bleiben, der Dirigent Steuerung, Zündkerze, Keilriemen und Getriebe in einem. Er schafft es durch seine Präsenz und seinen Einsatz, den Chor zu Leistungen zu bringen, die man ihm nicht unbedingt zutraut. Günther Enßle ist ein im positiven Sinne Verrückter. Er lebt für die Musik. Er ist Blasmusiker, Sänger, Entertainer und Dirigent in einem. Nicht immer pflegeleicht, aber immer ein Kumpel und im Chor, beim Vorstand und vom Publikum hoch geschätzt und geachtet. Sein Motto, wie könnte es anders sein: „Nimm die Dinge so, wie sie kommen, sorge aber dafür, dass sie so kommen, wie du sie haben möchtest.“ Ideengeber und Ideenumsetzer in einem. Günther Enßle ist neben Hans Wechlin der zweite Ruheständler im Vorstand.



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